ERLEBT ELSWEYR UND DIE DORT LEBENDEN KHAJIIT

Wartungsarbeiten in der Woche vom 16. September:
• Keine PC/MAC-Wartungsarbeiten – 16. September
• PC/Mac: EU und NA Megaserver für einen neuen Patch – 17. September, 10:00 - 15:00 MESZ
• Xbox One: EU und NA Megaserver für Wartungsarbeiten – 17. September, 10:00 - 15:00 MESZ
• PlayStation®4: EU und NA Megaserver für Wartungsarbeiten – 17. September, 10:00 - 15:00 MESZ

WANDELT AUF WARMEN SANDEN

In The Elder Scrolls Online: Elsweyr werdet ihr eine gewaltige, lebendige Welt erkunden, die aus vom Wind gepeitschten Savannen, zerklüfteten Wüstenschluchten und dichten Dschungeln besteht – es ist eine Umgebung, die sich von der geordneten Wildnis des letztjährigen Kapitels, The Elder Scrolls Online: Summerset, stark unterscheidet.

„Für uns war Summerset immer eher ein Exkurs von unseren gewöhnlichen Gefilden, bei dem wir komplett auf High Fantasy und einen optisch beeindruckenden Ort setzten“, erklärt Greg Roth, Zone Lead für Elsweyr. „Aber mit Elsweyr wollten wir zurück zu einem traditionelleren ‚Elder Scrolls‘-Erlebnis. Also auch wenn Elsweyr nicht ganz so grün wie Sommersend erstrahlen dürfte, so ist es doch ein sehr exotisches Land mit einem ganz eigenen Aussehen und Reiz.“


Beim Entwerfen der Umgebung für Elsweyr ließ sich das Team von vielen verschiedenen Quellen aus der realen Welt inspirieren.

„Allgemein betrachtet, holen wir uns beim Planen eines neuen Gebiets immer von verschiedenen realen Orten Anregungen und vermischen diese“, sagt Joseph Watmough, Senior Concept Artist für das Gebiet. „Für die Steppengebiete in Elsweyr orientierten wir uns beispielsweise an Westafrika, während der südliche, tropischere Teil eher an Südindien, Indonesien und Thailand erinnert. Das gibt Spielern ein Erlebnis, das in der Realität verankert, aber auch ein bisschen anders ist.“



Höhenschichten als Konzept für Elsweyr


Selbst beim Entwurf der felsigeren Regionen, etwa der Narbe, einer gewaltigen Schlucht, die sich durchs Herz der Karte zieht, suchte das Team bei realen Orten nach Inspirationen und Ideen.

„Wir haben uns verschiedene Arten von Verwerfungen angesehen, darunter auch die abwechslungsreichen Felsformationen, die diese hervorbringen und wie sich diese über das gesamte Gebiet verteilen. In The Elder Scrolls Online hat alles seinen Grund. Wir denken uns nie irgendetwas einfach aus; wir überlegen uns, welche Gründe es dafür gibt, und stellen sicher, dass es zum jeweiligen Biom passt und es eine reale Analogie dazu gibt.“


Hinter den Dingen in Tamriel steckt immer irgendeine Logik, die die Sache real verankert. Dieser Blick für Details macht es für die Designer von ESO besonders herausfordernd. Sie müssen Umgebungen schaffen, die nicht nur visuell ansprechend und realistisch sind, sondern sie müssen auch Spaß machen.


„Die Herausforderung bei Elsweyr bestand im vertikalen Aufbau und der Möglichkeit, alles erreichen zu können“, erläutert Kevin Boehm, Lead Artist für die Welterstellung bei ESO. „Dieses neue Gebiet besitzt viele Klippen und große Schluchten, die sich mitten durch das Gebiet ziehen. Es war nicht einfach, die vielen Schluchten und Vorsprünge so umzusetzen, dass Spieler diese auch ohne Probleme bereisen können. Bei mehreren Orten mussten wir noch einmal zurückkehren und neue Pfade hinzufügen, denn sie sahen wirklich cool aus, aber wenn man einmal in der Schlucht stand, musste man Hunderte Meter reiten, um vielleicht wieder einen Ausweg zu finden, was ziemlich ärgerlich werden kann.“



Eine üppige aber gefährliche Welt


Natürlich verbrachte das Team auch sehr viel Zeit damit, sicherzustellen, dass ihr so viele der beeindruckenden und markanten Stellen Elsweyrs wie möglich besuchen könnt. Es gibt also keinen Mangel an einzigartigen Orten, die es zu entdecken gilt.

„Zum Ende hin stellten wir sicher, dass wichtige Orte schon aus großer Distanz zu sehen sind, beispielsweise die Aquädukte oder die Stadt Orkruh, damit ihr immer das Gefühl habt, ihr bewegt euch auf etwas Interessantes zu“, so Boehm.

DAS KATZENVOLK DES SÜDENS

Den Khajiit wird nachgesagt, eine der ältesten tamrielischen Zivilisationen zu sein (die wohl sogar der Ankunft der Elfen vorausgehen soll), weshalb sie ihre Kultur und Zivilisation über Jahrtausende hinweg entwickelt haben. Das khajiitische Volk besitzt im weiteren Tamriel einen gewissen Ruf als Diebe oder Schlimmeres, aber das Team beschäftigte sich eingängig mit ihrer Kultur, um einige der negativeren Klischees zu vermeiden.

„Wir kannten bereits die Stereotypen, weshalb wir sichergehen wollten, auch andere Aspekte zu zeigen“, meint Roth. „Beispielsweise wie ihre familiären Gruppen funktionieren.“

In Elsweyr können die Familien und Klans der Khajiit aus vielen unterschiedlichen Arten von Khajiit bestehen, und diese Vielzahl an Fellständen spiegelt sich in allen euren Abenteuern im neuen Gebiet wider.

„Alle Khajiit werden mit einer nahezu identischen Gestalt geboren, aber wenn sie aufwachsen, entwickeln sie sich zu unterschiedlichen Formen, je nach dem, wann sie geboren wurden. Man kann zum Beispiel Bruder und Schwester haben, die sich physiologisch völlig unterschiedlich entwickelt haben. Jemand könnte beispielsweise ein Senche-raht sein, aber dennoch Alfiq als Geschwister haben. Für Außenstehende ergeben sich so sehr merkwürdige Familienbande, aber für die Khajiit ist das alles völlig normal.“



Khajiit gibt es in allen Formen und Größen


Auch wenn ihr vielleicht bereits einige der nomadischeren Khajiit bei euren bisherigen Abenteuern in Tamriel erlebt habt, so werdet ihr in deren Heimatland bemerken, dass sich viele von ihnen auch gern niederlassen.

„Manche Khajiit bleiben in einer bestimmten Gegend, beispielsweise um Stromfeste, Wonnetal oder Krempen, denn sie haben sich entschieden, dort zu siedeln, oder sie haben etwas, worum sie sich kümmern müssen. Ihr werdet sehen, dass viele Khajiit in ihre Heimat zurückkehren, wenn sie sich zur Ruhe setzen möchten“, sagt Roth.

Wie ihre Umgebung gibt es auch das Volk der Khajiit schon sehr lange, und ihr werdet in den Städten und Ruinen, die ihr im ganzen Gebiet verstreut findet, Beweise für ihre weit zurückreichende Geschichte wiederfinden.


„Die Tiervölker gehören zu den ältesten Völkern Tamriels, und wir wollten zeigen, dass sie und ihre Zivilisation dort schon sehr lange bestehen“, erwähnt Watmough.

Hierfür ersann das Team mehrere Arten khajiitischer Architektur.


„Bei den Bauten in Elsweyr gibt es ältere Ruinen und neuere Bauwerke, die wir häufig gemeinsam verwenden“, erklärt Boehm. „Die neueren khajiitischen Bauten wurden häufig auf älteren Ruinen errichtet, was auch zeigt, wie sich ihre Kultur mit der Zeit entwickelt hat. Ihr werdet in den Städten häufig eine Kombination beider Stile antreffen, aber die Ruinen darunter sind noch viel älter.“



Khajiitische Bauwerke – uralt und modern zugleich


„Alle Oberflächen in Elsweyr sind mit diesen Zier- und Schmuckschichten übersät, die mit der Zeit verwittern, was den Eindruck vermittelt, dass dies der Ursprung von allem ist“, erläutert Watmough. „Wir möchten, dass Spieler spüren, dass hier eine wirklich greifbare Kultur besteht, ein Ort, aus dem das khajiitische Volk seine ganzen Ideen zieht. Als wäre es ihre Heimat und ihr Ursprung.“

EIN LAND IM KONFLIKT

Wenn ihr in der Heimat der Khajiit ankommt, werdet ihr ein Land im Zwist vorfinden, das von herumstreifenden Banditen, einer kaiserlichen Invasion und natürlich gnadenlosen Drachen, die von oben herabstürzen, geplagt wird. Auch wenn dem Volk Elsweyrs Konflikt nicht fremd ist, wirkt die Fülle an Bedrohungen fast schon überwältigend für die verstreuten Verteidiger der Provinz.

„Es ist eine Art Chaos. Und ihr werdet einen Teil dieses Chaos chronologisch erleben, wie es sich ausbreitet, angefangen mit dem Prolog“, erklärt Roth. „Die Drachen sind los, und weil sie ursprünglich in Elsweyr innerhalb der Kolosshallen eingesperrt waren, haben sie sich nun dort im gesamten Gebiet verteilt.“



Die Drachen wurden entfesselt


Drachen alleine wären schon genug gewesen, aber vor sechs Jahren fiel Euraxia Tharn mit ihrer kaiserlichen Kohorte im Norden ein und übernahm die vollständige Kontrolle über Krempen, die größte Stadt des Gebiets. Neben ihren kaiserlichen Truppen nutzen Euraxias Leutnants auch grausige Nekromantie, wodurch sie zusätzliche Streitmacht durch die Toten erhalten.

„Euraxia weiß, dass ein Zermürbungskrieg nicht gut für sie ausgehen würde, also hat sie alles in die Wege geleitet, um sicherzustellen, dass die Khajiit nicht den Durchsetzungswillen aufbringen, den ein Angriff auf ihre Zuflucht verlangt. Sie hat alle ihre Belagerungswaffen, mit denen sie eigentlich die Stadt verteidigen würde, auf die Stadt selbst gerichtet.“

Gerüchten zufolge hat die Usurpatorkönigin irgendwie ein Abkommen mit den Drachen ausgehandelt, die nun das Land heimsuchen, um sich so möglicherweise einen Vorteil zu verschaffen und tiefer nach Elsweyr vorstoßen zu können.

Kaiserliche, Nekromanten, eine ungezähmte Wildnis voller Banditen und anderer Kreaturen, und Drachen. Jedem Abenteurer, der sich in die Heimat der Khajiit aufmacht, wird garantiert nicht langweilig.

TAMRIELS BELIEBTES KATZENVOLK

Die Khajiit aus Elsweyr sind schon immer fester Bestandteil von The Elder Scrolls. Sie reisen nach nah und fern und verbreiten ihr Können, ihre Waren und ihre reichhaltige Kultur im Rest von Tamriel. Zum ersten Mal könnt ihr nun in The Elder Scrolls Online das uralte Heimatland der Khajiit erkunden, seine alten Geschichten und exotischen Bewohner kennenlernen und ihnen dabei beistehen, den Eindringlingen und Monstern, die sie heimsuchen, die Kontrolle wieder zu entreißen.

Freut ihr euch, die Heimat der Khajiit zu besuchen? Lasst es uns wissen, ob über Twitter unter @TESOnline_DE, Instagram oder Facebook.


The Elder Scrolls Online: Elsweyr erscheint für PC/Mac, Xbox One und PlayStation®4 am 4. Juni. PC/Mac-Spieler können ab 20. Mai am vorzeitigen Zugang teilnehmen. Kauft Elsweyr jetzt vorab und erhaltet einzigartige Bonusbelohnungen und sofortigen Zugang zum Rahd-m'Athra als Reittier im Spiel (unter bestimmten Bedingungen). Lasst euch das nicht entgehen!


Quelle: Elderscrollsonline.com